Kartoffelchips selber machen liegt voll im Trend. Und das völlig zu Recht.

Der würzige, knusprige und süchtig machende Snack darf bei keinem Fernsehabend fehlen. Kaum ist die Packung auf, ist diese auch schon leer. Doch nach einigen Fernsehabenden kommt das böse Erwachen: Fettpölsterchen an jeder nur erdenklichen Körperstelle.

Industriell hergestellte Kartoffelchips sind wahre Dick- und Krankmacher. Vollgepackt mit künstlichen Aromen, Geschmacksverstärkern und reichlich Fett ist die leckere Knabberei alles andere als gut für den Körper.

Wer auf den leckeren Snack nicht verzichten möchte, aber sich dennoch gesund ernähren möchte, für den heißt es ab sofort Kartoffelchips selber machen.

Das wird für Selbstgemachte Kartoffelchips benötigt

Allein mit einer Kartoffel kommt man nicht. Mit das wichtigste Utensil beim Selbermachen von Kartoffelchips ist das Gerät (Backofen, Dörrautomat, Friteuse oder Mikrowelle), mit der die  Kartoffeln getrocknet werden sollen.

Kartoffel ist nicht gleich Kartoffel. Jede einzelne Sorte sorgt für ein anderes Erlebnis, hinsichtlich Geschmack, Aussehen und Knusperfaktor. Violett-/ rote Sorten wie Rote Emma oder Vitelotte bringen etwas Farbe ins Spiel.

Festkochende Sorten wie Sieglinde, Linda und Ditta sind ideal, wenn die Kartoffelchips besonders knusprig werden sollen.

Ob mit oder ohne Haut bleibt jedem selbst überlassen. Ist die Entscheidung für mit Haut gefallen, ist darauf zu achten, Kartoffeln in Bio Qualität zu nehmen und diese vorher gründlich abzuwaschen.

Erst Kräuter, Gewürze und etwas Salz verleihen den Chips den herrlich, süchtig machenden Geschmack. Bei der Wahl der Kräuter/ Gewürze sind keine Grenzen gesetzt.

Zutaten

  • Kartoffeln (am besten festkochend)
  • Kräuter/ Gewürze (Chili, Curry, Pfeffer, Wasabi, etc.
  • Salz (feinkörnig)
  • Öl (Oliven-, Sonnenblumen- oder Kokosöl)

Utensilien

  • Backofen/ Mikrowelle/ Dörrautomat/ Friteuse
  • Gemüsehobel
  • Sparschäler
  • Schüssel

Anleitung: Kartoffelchips selber machen (Backofen)

Sie wollen Kartoffelchips selber machen? Nichts leichter als das! Und so geht’s:

  1. Kartoffeln gründlich waschen und ggf. schälen.
  2. Die Kartoffel in hauchdünne Scheiben schneiden. Am besten gelingt dies mit einem Gemüsehobel. Wichtig ist, dass alle Scheiben gleich dick sind, sonst werden nicht alle Chips zur gleichen Zeit fertig. Ideal ist eine Dicke von etwa zwei Millimetern. Sind die Scheiben zu dünn, werden diese während dem backen zu schnell dunkel und verbrennen gegebenenfalls. Sind die Scheiben hingegen zu dick, werden diese eher labbrig anstatt knusprig.
  3. Damit die Kartoffelchips später auch schön knusprig werden und nicht vor sich hin labbern, werden diese zunächst in eine Schüssel voller kaltes Wasser gegeben. Hierbei geht die Stärke von den Kartoffeln in das Wasser über. Mehrmals den Vorgang wiederholen, bis das Wasser beim eintauchen der Scheiben nicht mehr eintrübt.
  4. Die feuchten Kartoffelscheiben sind nebeneinander auf Küchenpapier auszubreiten. Von oben gründlich trocken tupfen. Die Scheiben sollten keine Wasserrückstände mehr haben, sodass diese schön knusprig werden.
  5. Sind die Kartoffelscheiben trocken, sind diese allesamt in eine Schüssel zu geben und mit Gewürzen/ Kräutern, etwas Salz und ein klein wenig Öl zu vermengen.
  6. Backofen auf 160° C vorheizen und zusätzlich die Funktion Umluft einstellen. Währenddessen Backblech bzw. Rost mit Backpapier auslegen und die Kartoffelscheiben einschichtig nebeneinander aufs Blech legen.
  7. Ist die Betriebstemperatur erreicht, kann das Blech/ Rost für 30 bis 40 Minuten in den Backofen geschoben werden. Haben sich die Kartoffelscheiben goldbraun gefärbt, sind die Kartoffelchips fertig und können aus dem Backofen geholt werden. Eventuell kann es erforderlich sein, die Backofentür ab und an zu öffnen, damit die gesammelte Feuchtigkeit entweichen kann.

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